Technologie und Emotionen

Fast zeitgleich begann ein US-amerikanischer Psychologe mit seinen Forschungen zu Emotionen und mimischen Gesichtsausdrücken.

Heute, rund siebzig Jahre später, befassen sich Universitäten, Institute und Unternehmen damit, dass KI-Systeme uns nicht nur verstehen können, sondern auch wissen, wie wir uns fühlen. 

Menschliche Emotionen sollen durch die Erfassung und Verarbeitung einer Kombination aus verschiedener Faktoren wie Gesichtserkennung, Stimmanalyse und Verhaltensmonitoring erfasst und interpretiert werden, so dass die KI zukünftig hierauf adaptiv reagieren kann. 

Dabei ist die Erfassung und Auswertung physiologischer Daten, welche sich durch emotionale Prozesse dynamisch verändern, nicht Neu. Der Lügendetektor, auch Polygraph genannt, zeichnete schon vor 100 Jahren verschiedene physiologische Parameter, während Befragungen auf (Puls, Atmung, Blutdruck).
 

Der Body-Mind-Emotion Komplex

Moderne neurowissenschaftliche und psychologische Forschungen belegen, dass jeder Gedanke mit Emotionen gekoppelt ist. Es gibt keinen Gedanken ohne Emotion – auch wenn wir uns dessen meist nicht bewusst sind.

Unser Körper-Geist-System wird jeden Tag mit unzähligen inneren und äußeren Eindrücken geflutet, die es nicht nur registrieren, sondern auch verarbeiten muss. So ruft jeder einzelne Eindruck in uns eine Kaskade physiologischer Reaktionen hervor, die maßgeblich vom autonomen Nervensystem als Impuls weitergeleitet wird. 

Emotionale Prozesse zeigen dabei ihre Auswirkung in unterschiedlichen Regionen des Körpers: im Herz-Kreislauf- und Atmungs-System, an der Haut, den Extremitäten und in der Muskelaktivität. Die Messung solcher Parameter ist zumeist einfach, da sie an der Körperoberfläche erfolgt.

Ein großer Vorteil solcher Messungen liegt in deren Objektivität. Die erfassten Körperreaktionen können in der Regel nicht beeinflusst werden, da es sich um automatisch ablaufenden psycho-physiologische Prozesse handelt. Daher sind sie weitgehend authentisch und ohne den Effekt dessen, was sozial wünschenswert ist. Physiologische Messverfahren fokussieren häufig auf aktivierende, gedankliche oder affektive Prozesse, welche der gemessenen Person meist gar nicht bewusst sind. Selbst wenn die individuelle Fähigkeit der Selbstreflexion nur ungenügend ausgeprägt ist, können solche Art Messmethoden sehr aufschlussreich sein. Da Körpersignale sehr dynamisch sind, eignet sich diese Methodik zur synchronen und temporären Messung von Körperreaktionen. Da die Messung gleichzeitig an das Erleben (Worte, Bilder, Gedanken, Emotionen etc.) gekoppelt ist, können verzerrende Effekte, wie z. B. ein bewusstes Nachdenken und Bewerten, weitestgehend ausgeschlossen werden. Mit den Messungen können auch sehr feine Unterschiede, aufgrund der hohen Empfindlichkeit der Verfahren aufgedeckt werden.

Im wesentlichen können mit Hilfe solcher Messverfahren nur Zustimmung oder Ablehnung und gegebenenfalls die positive oder negative Wertigkeit oder "Gefühlsqualität", die ein Reiz oder eine Situation für eine Person hat, beschrieben werden: Dies entspricht der subjektive Bewertung, ob etwas als angenehm oder unangenehm, erstrebens- oder vermeidenswert empfunden wird.
 

Ein neuer Weg

Während viele Firmen in unterschiedlichen Branchen und auch Behörden am Erkennen von Emotionen interessiert sind, fokussieren wir mit unseren Entwicklungen auf einen Bereich, der es im persönlichen Gebrauch ermöglicht, Zustimmung oder Ablehnung zu individuellen, komplexen Alltagsfragen zu erfassen und zu analysieren.

So kann der Nutzer durch immer neue Fragestellungen an sich selbst, einen Gedanken immer weiter verfolgen. Die unbewussten Reaktionen auf den Gedanken oder die Fragestellungen werden vom Unterbewusstsein durch physiologische Reaktionen beantwortet, die von unserem System QUESS analysiert und ausgewertet werden.

So können Probleme, Fragestellungen und persönliche Themen tiefgehend, bis zur tatsächlichen Ursache zurückverfolgt und anschließend bearbeitet werden. Der User findet dabei oft überraschend einfache Lösungen, die ihm helfen sein Selbst vom Grund auf zu befreien.
 

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